Ganz schön empfindlich

2. Dezember 2025 /

Quantensensoren stehen an der Schwelle zwischen Labor und industrieller Serienfertigung. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Navigationssystemen bis zur Gehirnforschung.

"Quantensensoren werden sich vor allem da durchsetzen, wo sie neue Anwendungen ermöglichen und die Kosten nicht alles entscheidend sind" - Jens Anders

Quantensensoren: Vom Labor in die Anwendung

Unsere Forschung zu Quantensensoren wurde in der MIT Technology Review vorgestellt. Der Artikel mit dem Titel „Ganz schön empfindlich“ beschreibt, wie Quantentechnologien den Schritt von grundlegenden Laborversuchen hin zu industriellen Anwendungen vollziehen.

Quantensensoren eröffnen neue Möglichkeiten in vielen Bereichen: von Navigationssystemen, die unabhängig von GPS arbeiten, über nicht-invasive Messungen von Gehirnaktivität zur Steuerung von Prothesen bis hin zu Frühwarnsystemen für Vulkanausbrüche und präziser Erkundung von Rohstoffvorkommen. Diese Entwicklungen zeigen, wie Quantentechnologien Werkzeuge mit bislang unerreichter Empfindlichkeit und Zuverlässigkeit bereitstellen können.

Am Institut für Intelligente Sensorik (IIS) der Universität Stuttgart tragen unsere Teams dazu bei, diese Transformation voranzutreiben – insbesondere durch die Miniaturisierung und Integration von Quantensensorsystemen. Der Beitrag in der MIT Technology Review unterstreicht die internationale Bedeutung unserer Arbeit und hebt das große Potenzial der Quantensensorik für Wissenschaft und Industrie hervor.

 

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Jens Anders

Prof. Dr.

Institutsleiter

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